Reisen und Ausflüge gehören zum Lebenselixir des Erbacher Posaunenchors. Dieses Jahr machten sich die Musiker und Freunde auf in die Erbacher tschechische Partnerstadt Jícin. Am Montag, dem 17. Juli ging es morgens um 5.30 Uhr los. Nach einem Zwischenhalt im tschechischen Marienbad kam die Reisegruppe am frühen Abend in Jícin an.
Für die nächsten Tage hatte das "Reisebüro Fritz Miltenberger" ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Nach einer Stadtführung durch Jicin und einer Wanderung in der Felslandschaft nahe dem Hotel schloß sich am Mittwoch eine Fahrt nach Prag an. Am Donnerstag ging es auf Wanderung ins Riesengebirge, und am Freitag war wieder Zeit für die Erkundung Jícin und seiner näheren Umgebung, auch bekannt als das "böhmische Paradies".
Die täglichen Morgenandachten von Pfarrer Höfeld im angenehm kühlen Hotelgarten waren für viele ein guter Start in das Tagesprogramm. Ein Abend in der böhmischen Brüdergemeinde Jícins und ein Besuch der hussitischen Kirche am Freitagvormittag halfen, die Kontakte zu den evangelischen Partnergemeinden in Jícin zu erneuern. Der Plan, am Abfahrtsmorgen anläßlich der Einweihung einer ökumenischen Kapelle auf dem Hügel Zebin nahe Jícin zu blasen, erwies sich aufgrund der Unwegsamkeit des Geländes als nicht durchführbar. So begleiteten am Fuß des Hügels die Choräle des evangelischen Posaunenchors die Besucher und lokalen geistlichen Würdenträger auf dem steinigen Weg zur Kapelle. Nach dem Einpacken der Instrumente - dank einer Gruppe Jungbläser war der Chor in jeder Stimme 2-3fach besetzt - ging es auf den Weg nach Hause. Pünktlich um 14 Uhr wurde auf der Autobahn der Eröffnung des Erbacher Wiesenmarkts gedacht.
Der Posaunenchor beim Musizieren auf dem Marktplatz in Jícin