Mit diesem provozierenden Slogan
machten vor einigen Jahren die Dritte-Welt-Läden auf sich aufmerksam. Auch wenn sich einiges verandert hat,
besitzt dieser Satz noch heute seine Gültigkeit. Schokolade war nie so billig wie heute, die Kaffeeverkäufer
unterbieten sich gegenseitig mit ihren Preisen. Doch - billiger Kaffee macht arm. Nicht die Käufer, sondern
die Produzenten (auch anderer "Kolonialwaren"), die mit den Erlösen für ihre Produkte oft
kaum ihre Familie ernähren können, während Importeure, Zwischenhändler und Verkäufer
den Hauptanteil der Gewinnspanne erhalten.Aus diesem Grund wurde vor genau 25 Jahren
die Gepa
(Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) gegründet. In ihren
Gremien sitzen unter anderem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche
und der kirchlichen Jugendverbände.
Die Besonderheit von Gepa liegt nach eigener Definition darin,
dass sie nach wirtschaftlichen Prinzipien arbeitet, aber soziale Ziele verfolgt, die den Menschen in Entwicklungsländern
zugute kommen. Daher sind bei Gepa solche Produkte wie Kaffee oder Schokolade deutlich teurer als
im Supermarkt (der Kaffeepreis liegt zurzeit 40 Prozent über dem Weltmarktniveau), bei anderen
Dingen fällt der Preisunterschied kaum auf. Egal, wer Gepawaren erwirbt, hat eine sehr gute
Qualität gekauft. Einige Kaffeesorten z.B. halten mühelos Vergleichen mit namhaften Spitzenkaffees
stand.
Was hat dies alles mit unserer Gemeinde zu tun?
Nun, seit einigen Jahren besteht die Gelegenheit, während der Öffnungszeiten des Gemeindehauses Lebensmittel und Kunstgewerbeartikel der Gepa dort zu kaufen. Seit der Einrichtung des Kirchenkaffees einmal im Monat werden Gepaprodukte auch in dieser Zeit in der Kirche angeboten. Kommen Sie und testen Sie Kaffee und Tee, aber auch Honig und Wein und lassen Sie sich überzeugen!
Verantwortlich: Jutta und Markus Zeltner, Telefon 6 11 41